Gastbeitrag: „Die Familie als Keimzelle des Volkes und der Kirche“

„Die Familie als Keimzelle des Volkes und der Kirche“
Von Giraldus Zwilling

Die traditionelle Familie, welche der göttlichen und somit auch der natürlichen Ordnung entspricht, besteht aus einem Mann (Vater), einer Frau (Mutter) und Kind(ern).
Göttliche und natürliche Ordnung bedingen sich in diesem Fall, wie überhaupt, einander. Alles, was der göttlichen Ordnung widerspricht, wie sie uns in der Heiligen Schrift und der Überlieferung der Kirche geoffenbart wurde, ist widernatürlich. Ebenso ist alles, was man als klar widernatürlich erkennt, bei näherer Nachforschung in der Heiligen Schrift und der Überlieferung der Kirche, als nicht der göttlichen Ordnung entsprechend zu erkennen.
Das die Familie Keimzelle des Volkes ist, kann man getrost als Binsenweisheit bezeichnen. Denn im Grunde besteht ein Volk aus einer grossen Ansammlung von Familien auf einem räumlich begrenzten Territorium. Verbunden durch Sprache, Kultur, Religion und nicht zuletzt gleicher ethnischer Abstammung, leben dort Menschen als ein Volk.
Nicht nur das Phänomen der mangelnden Nachkommenschaft, verbunden mit den hundertausendfachen jährlichen Abtreibungsmorden, ist tödlich für das Dasein eines Volkes.
Als ebenso tödlich erweist sich die Abkehr von der eigenen Sprache, Kultur und nicht zuletzt, besonders für die einzelne Menschenseele, das Absterben der religiösen Praxis.
Wo die Sprache, Kultur und auch die Religion nicht mehr gepflegt wird und/oder fremde Einflüsse auf die ethnische Zusammensetzung des Volkes überhand nehmen, da stirbt ein Volk, bzw. handelt es sich dann bald nur noch eine beliebige Ansammlung von Menschen, welche zufälliger Weise auf demselben Territorium leben. Es besteht dann keinerlei Zusammengehörigkeit zwischen den einzelnen Individuen, da ja nichts ist, was sie verbinden könnte.
Wenn man diese Tatsachen erkannt hat, gibt es nur eines: In der eigenen Familie anders zu leben! Das heißt unter anderem:

1.Die eigene Muttersprache pflegen! Keine Anglizismen, keine schludrige Aussprache, sondern möglichst geschliffenes deutsch sprechen und schreiben. Wenn möglich auch Pflege des Dialektes der Herkunftsregion.
2.Die eigene Kultur pflegen! Kulturdenkmäler besuchen, sich mit deutscher Geschichte beschäftigen.
3.Die eigene Religion pflegen! Das heisst nichts anders, als die eigene Religion zu praktizieren. Aber bevor man etwas praktizieren kann, muss man sich auch damit beschäftigen!

Dem geneigten Leser werden sicher noch andere Dinge einfallen, im Rahmen dieses Artikels sollen nur kurze Hinweise gegeben werden.

Ebenso wie die Familie Keimzelle des Volkes ist, so kann man sie auch getrost als Keimzelle der Kirche bezeichnen, bzw. begreifen. Nicht von ungefähr kommt da auch der Ausdruck „Hauskirche“ als Sinnbild der christlichen Familie her. In dieser „Hauskirche“ kommt dem Mann (Vater) besondere Verantwortung zu, denn innerhalb der eigenen Familie ist er gleichsam „Priester“. Und nein, die religiöse Unterweisung der Kinder ist keineswegs Sache der Mutter, zumindest nicht ausschliesslich! Ja es ist sogar m.E. nach schädlich für die religiöse Prägung eines Menschen, wenn er diese nur durch Frauen erfährt. Dies gilt insbesondere für Jungen, da sie dadurch allzu sehr ausschliesslich eine weibliche Art und Weise der Spiritualität kennenlernen, welche ja offensichtlich nicht ihren natürlichen Anlagen entsprechen. Dies soll nicht bedeuten, das Jungen und Mädchen getrennt nach Geschlecht in religiösen Dingen unterwiesen werden sollten, sondern das hier besondere Umsicht und Rücksichtnahme auf die geschlechtlichen Eigenheiten zu nehmen ist.
Die traditionelle Spiritualiät der römisch-katholischen Kirche, wie sie sich u.a. in den Texten und Gebeten der überlieferten Form der Heiligen Messe oder auch im vorkonzilliaren Brevier äußert, ist eine zutiefst männliche Spiritualität. Die„weibisch-weichlichen“ Züge erhielt die katholische Spiritualität erst mit der sog. „Liturgiereform“ im Zuge des unseligen II.vatikanischen Konzils. Die überlieferte, traditionelle, männliche Spiritualität der römisch-katholischen Kirche entspricht nicht nur naturgemäß dem männlichen Wesen, sondern wirkt auch durchaus anziehend auf Frauen, da sich das weibliche Wesen ja auch naturgemäß zum Mann hingezogen fühlt. Vorausgesetzt die Frau besitzt auch noch ein vom dekadenten Zeitgeist unbetroffenes, unverfälschtes weibliches Selbstbewusstsein.
Der Familie kommen also als Keimzelle des Volkes und der Kirche besondere Aufgaben und damit einhergehend, auch eine besondere Verantwortung zu. Nur wenn die Familie zusammenhält und sich klar und deutlich, nicht nur in Worten, sondern vor allem in der alltäglichen Lebensweise, vom derzeit herrschenden dekadent-relativistischen Zeitgeist unterscheidet, kann sie diese Aufgaben mit Gottes Hilfe erfüllen und ihrer Verantwortung wenigstens annähernd gerecht werden!

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