Rätsel des Monats: Was hat das Bistum Münster mit McDonald’s gemeinsam?

Wie bitte? Die Billig-Fraß-Kette und das Bistum Münster sollen etwas gemeinsam haben? Ja, Sie lesen richtig. Beide haben etwas gemeinsam. Wie im gestrigen Beitrag berichtet, startete das Bistum Münster seine „Markenkampagne“. Und wer hilft bei solchen Kampagnen? Natürlich Agenturen für Markenkommunikation. Im Falle des Bistums Münster eben die Agentur „Castenow“:

„Castenow ist eine Agentur für Markenkommunikation und führend im Bereich Employer Branding. Mit unseren preisgekrönten Arbeiten für große und mittelständische Arbeitgeber setzen wir Maßstäbe im Bereich Arbeitgeberkommunikation.

Wir entwickeln sinnstiftende Positionierungen und bewegende Kampagnen. Damit verbessern wir das Arbeitgeberimage, erhöhen die Bewerberzahlen, optimieren die Mitarbeiterbindung oder helfen beim Change auf dem Weg in eine neue Zeit.

Castenow steht für Kreation out of the box, für YouTube-Serien, innovative Apps oder eigens für ein Projekt erdachte Messenger Bots. Kurz gesagt: für vielfach ausgezeichnete, innovative crossmediale Kampagnen, die über alle relevanten Kanäle ausgespielt werden können. Und wenn es den benötigten Kanal noch nicht gibt, erfinden wir ihn eben.“ (Quelle: http://www.castenow.de/facts/)

Aber zurück zu MacDonald’s und dem Bistum Münster. Auf der Startseite von „Castenow“ kann man folgendes lesen und damit lüfte ich nun das Rätsel:

„Employer Branding, Personalmarketing und digitale Markenführung für die Bundeswehr, McDonald’s, REWE, AIDA, Rheinische Post, Die Johanniter, Miele, Deichmann, Bertelsmann und vielleicht auch bald für Sie.“ (Quelle: https://www.castenow.de/)

Auf dem Portal „katholisch.de“ gibt’s seit heute auch einen ausführlichen Artikel zur Markenkampagne des Bistums Münster.

Die wichtigsten Fragen werden in diesem Artikel allerdings weder gestellt, geschweige denn beantwortet: Wieviel Euronen haben diese aalglatten Werbe-Hipster-Fuzzis denn eigentlich für ihre „Arbeit“ vom Bistum Münster erhalten? Und wie verträgt sich eine kostspielige „Markenkampagne“ mit der so inbrünstig propagierten „Kirche der Armen“?

Fragen über Fragen! Aber die Antwort kennen wir sicher alle längst:

„Die Antwort, mein Freund, weiß ganz allein der Wind,
Die Antwort weiß ganz allein der Wind.“

 

 

 

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